Ausstellungseröffung im Kunsthaus Dahlem am 29.6.2017

R/emigration von Künstlerinnen und Künstlern nach 1945

In der Ausstellung mit etwa 50 Werken werden unterschiedliche Gruppierungen beleuchtet: Emigrierte Künstlerinnen und Künstler, die nicht nach Deutschland zurückkehrten. Exilanten, deren Rezeption nach 1945 verhindert oder verzögert wurde und willkommene Rückkehrer, deren Remigration gefördert wurde. Aber auch Künstlerinnen und Künstler, die sich in die innere Emigration begaben, werden gewürdigt.

Die Ausstellung zeigt vornehmlich mit plastischen Werken, aber auch Gemälden, Grafiken, Buchdrucken und Fotografien, welche stilistischen und künstlerischen Einflüsse aus der Exilzeit das Schaffen nach 1945 prägten und damit zu einer neuen Anbindung an eine internationale Moderne führten.

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Jussuf Abbo, Theo Balden, Rudolf Belling, Erich Buchholz, Richard Engelmann, Paul Hamann, Eugen Hoffmann, Margarete Klopfleisch, Moissey Kogan, Will Lammert, Max Lingner, Emy Roeder, Peter Rosenbaum, Tisa von Schulenburg, Hugo Steiner-Prag, Christian Theunert.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Das Kunsthaus-Dahlem wird betrieben von der Atelierhaus Dahlem gGmbH als alleinige Tochtergesellschaft der Bernhard-Heiliger-Stiftung.