Bertrand Lavier

1999

5.0.2

JURY: Sir Alan Bowness (London), Werner Spies (Paris),
Manfred Schneckenburger (Münster)


Der erste Träger des Bernhard-Heiliger-Preises für Skulptur war der französische Künstler Bertrand Lavier, der das Ready Made von Marcel Duchamp zu formal komponierten Skulpturen weiter entwicklelte. Neben vielen Einzelausstellungen in Frankreich, Italien und in der Schweiz hat Bertrand Lavier unter anderem je zweimal an der „Biennale“ in Venedig (1976, 1997) und an der „documenta“ in Kassel (1982 und 1987) teilgenommen. In Deutschland war er auf den Ausstellungen „Territorium Artis“, Bundeskunsthalle, Bonn (1992), „Der zerbrochene Spiegel“, Deichtorhallen, Hamburg (1993) sowie „Die Epoche der Moderne“, Martin-Gropius-Bau, Berlin (1997) zu sehen.

Die Stiftung hat anlässlich der Preisverleihung im Festsaal des Berliner Hochschule der Künste eine deutsch-französische Festschrift herausgegeben, die das Werk von Bertrand Lavier umfassend vorstellt. Die gebundene Publikation mit Aufsätzen von Manfred Schneckenburger, Daniel Soutif und einem Grußwort Peter Radunskis umfasst 72 Seiten und beinhaltet 34 meist ganzseitige farbige Abbildungen.


Die Preisverleihung und die Festschrift wurde mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie realisiert.