• UNBEKANNTE PORTRAITBÜSTE – WER KENNT DIESES WERK?

    Vor einigen Monaten übergab eine Privatsammlerin dem Kunsthaus Dahlem diese Portraitbüste mit dem Hinweis, dass es sich bei dem Werk ihrer Erinnerung nach um eine künstlerische Arbeit Bernhard Heiligers handelt. Da ihr Mann eng mit dem Künstler befreundet war, besteht durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Aussage zutrifft. Gleichzeitig existiert im Werkverzeichnis Bernhard Heiligers und auch in den Unterlagen des Stiftungsarchivs kein Hinweis auf die Arbeit. Um das Werk zu identifizieren, bedarf es daher Ihrer Mithilfe: Erkennen Sie die dargestellte Person? Haben Sie das Werk vorher schon einmal irgendwo gesehen? Über Hinweise oder Ideen würden wir uns sehr freuen!

    Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie uns weiterhelfen können, das Werk zu identifizieren: info@bernhard-heiliger-stiftung.de / 030-831 20 12

  • SOLARICA-X

    Im Juli 2021 wurde die Skulptur Solarica-X als Dauerleihgabe der Bernhard-Heiliger-Stiftung an den Bezirk Steglitz-Zehlendorf in einem Festakt übergeben. Anwesend waren neben zahlreichen Gästen die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Frau Richter-Kotowski sowie die Stadträtin Frau Schellenberg. 

    Solarica-X wurde im Jahr 1989 aus Eisen geschaffen. Die Großplastik gehört zu Bernhard Heiligers Spätwerk, in dem er industriell gefertigte Materialien einsetzte: T-Träger, Rohrstücke, Bleche unterschiedlicher Stärken. Die einzelnen Teile wurden zurechtgebogen, geschnitten, verschraubt, um eine neue Einheit entstehen zu lassen. Gleichgewicht und Rotation begegnen sich hier und ergänzen die 18 Skulpturen im Garten des ehemaligen Atelier- und Wohnhauses Heiligers.

    Das Kunstwerk befindet sich auf der Grünfläche am Käuzchensteig zur Clayallee. Es weist nun auf besondere Art und Weise den Weg zum Kunsthaus Dahlem und dem Sitz der Stiftung.

    Foto: © Gunter Lepkowski 

  • SCHENKUNG

    Seit dem Frühjahr 2021 befindet sich die Skulptur Figur mit erhobenen Armen I von 1949 als Schenkung in der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Sie ist eine von zwei existierenden Zementgüssen und stammt aus dem Nachlass des Keramikers Jan Bontjes van Beek (1899-1969).

    Jan Bontjes van Beek war Rektor der noch jungen Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee als Bernhard Heiliger dort 1947 einen Lehrauftrag erhielt. Im Jahr 1949 kam es zu einer engen Zusammenarbeit: weitere Exemplare der von Heiliger entworfenen Figur mit erhobenen Armen I wurden von ihm neben den Zementgüssen auch in Bronze und Messing umgesetzt. Die Keramikexemplare des Torsos schuf zeitgleich Bontjes van Beek.

    Ferner erhielt die Stiftung ein seltenes Exemplar der Festgabe an Carl Hofer zum 70. Geburtstag vom 11. Oktober 1949 aus dem Nachlass.

    Die Stiftung freut sich über die Bereicherung ihrer Sammlung. Eine Präsentation im Kunsthaus Dahlem ist in Planung.

    Foto: © Sigrid Melchior

  • 25. Stipendium

    Zum 25. Mal vergibt die Bernhard-Heiliger-Stiftung dieses Jahr das Stipendium, das sich explizit an den Nachwuchs von Bildhauer*innen der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste Berlin richtet und eine Förderung von 1000,00 Euro sowie eine öffentliche Präsentation im Kunsthaus Dahlem beinhaltet.

    Bewerbungsbedingungen

    Bewerben können sich Künstler*innen, die ihr Studium im Studiengang Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt im Bereich Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin oder der Kunsthochschule Weißensee ordnungsgemäß abgeschlossen haben. Der Abschluss (Bachelor, Master, Meisterschüler) sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.

    Abgabeschluss: 30.11.2021
    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Für weitere Information wenden Sie sich bitte an info@bernhard-heiliger-stiftung.de

  • Herzlichen Glückwunsch an Marta Dyachenko

    In diesem Jahr erhält Marta Dyachenko (geb. 1990 in Kiew) das 24. Stipendium der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Die Künstlerin hat sowohl Bildhauerei als auch Architektur an der Universität der Künste studiert. Von der Fachjury bestehend aus Anna Kathrin Distelkamp (Beirat Bernhard-Heiliger-Stiftung), Dr. Georg Elben (Direktor Skulpturenmuseum Glaskasten Marl), Professor em. Dr. Robert Kudielka (Universität der Künste/Beiratsvorsitzender Bernhard-Heiliger-Stiftung) sowie Gabriele Werneburg (Redakteurin Bildende Kunst taz) wurde die Meisterschülerin für ihre raumgreifenden Skulpturen aus 37 Bewerbungen ausgewählt. Die Jury überzeugte besonders ihren Umgang mit dem Material Beton, das als spannungsreicher Kontrast zu den Werken Bernhard Heiligers hervorgehoben werden kann.

    Porträtfoto: © Wendelin Kammermeier

  • Nachruf auf Sabine Wellmann-Heiliger (1938–2021)

    Die Bernhard-Heiliger-Stiftung trauert um Sabine Wellmann-Heiliger. Unvergessen bleibt ihr Beitrag zur Bildhauerei der Nachkriegsmoderne.

    Mit ihrer Initiative zur Gründung der Bernhard-Heiliger-Stiftung 1996 ermöglichte sie die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Erbe ihres Mannes, indem sie es der Öffentlichkeit zugänglich machte und die wissenschaftliche Aufarbeitung anregte.

      Wir gedenken ihr in Dankbarkeit und Trauer.

    Bernhard Heiliger: Frauenkopf Sabine, 1978, Gips-Original mit Holzkette, 47 x 25 x 33 cm | Foto: Jörg von Bruchhausen

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  • „Unter dem Schutzschild“, 1980

    Seit dem 15. Mai 2020 ist Bernhard Heiligers Skulptur Unter dem Schutzschild wieder in unserem Skulpturengarten zu sehen. Nachdem die Skulptur vor der Restaurierung lange ohne Sockel im Garten stand, konnte dieser nun wieder aufgefunden und zugeordnet werden.

    Wir bedanken uns herzlich bei den großzügigen Spendern, die die Restaurierung ermöglicht haben.

  • Sonderedition „Freie Form II“

    Sonderedition
    anlässlich des 100. Geburtstages von Bernhard Heiliger

    Bernhard Heiliger
    Freie Form II, 1950 (WV 118)
    20 x 16 x 10 cm

    Bronzeguss im Wachsausschmelzverfahren, ziseliert
    und patiniert in der Berliner Gießerei Noack
    Auflage 50 + 5 EA

    Preis 2.950,- Euro

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  • Restaurierung von 5 Heiliger Skulpturen

    Die Bernhard-Heiliger-Stiftung und das Kunsthaus Dahlem freuen sich, bekanntgeben zu können,
    dass die Restaurierung von fünf Heiliger Skulpturen von der
    Ernst von Siemens Kunststiftung (EvS) bewilligt wurde.

    Restauriert werden:
    Kleine stehende Frau, 1946
    Figur mit erhobenen Armen I, 1949
    Figur mit Gerät, 1955
    Beschwingte Figur, 1956
    Verwandlung II, 1958

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  • Wiederaufhängung von Kosmos 70

    Zur Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses II – voraussichtlich 2022 – wird im Eingangsbereich Heiligers Kosmos 70 wieder öffentlich zu sehen sein.

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